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Die Erde trägt - Steinlabyrinth auf Folie Zur Landesgartenschau NRW 2005 in Leverkusen unter dem
Motto: „Neuland entdecken“ Die Leverkusener Landesgartenschau ruht auf einer abgedichteten Schadstoffhalde. Diese Ausgangssituation gab den Anstoß für das Entstehen des Labyrinthes.
Betonplatte im Eingang zum Labyrinth
Das Labyrinth Besucher im Labyrinth
Eine Betonplatte im Eingang zum Labyrinth zeigt die Wegführung der hier genutzten „kretischen“ Urform. Sie ist nicht Irrgarten sondern Sinnbild des Lebens. Ohne Wahlmöglichkeit gelangen wir
auf dem größtmöglichen Umweg unweigerlich ins Zentrum. Dort begegnen wir uns selbst, der
eigenen und gemeinsamen Wirklichkeit von heute.
 Foto: Dr. H Kleimann (18.04.05) Labyrinth vor Bayerkulisse
Uralte Materialien wie Erde, Naturwiese und die 330 Steine aus einem alten Rheinbett begleiten uns auf dem Weg ins Labyrinth.

Steinlabyrinth mit Blick auf den Rhein (26.06.05)
Einige Steine erinnern an archaische Tiergestalten.

Andere Steine zeigen besondere Farben oder Strukturen.


Zwei silbern glänzende Brocken Silizium, aus Quarzkies erschmolzen, bilden die Endpunkte der beiden Steinreihen.
Fotos von A.Kilian, wenn nicht anders angezeigt
Kunststoffvlies, Quarzmehl und Quarzkiesel (beide durch Erhitzung geweißt), Rohsilizium
Informationen über das Steinmaterial und Silizium (Sponsor Euroquarz, Dorsten)
Im Zentrum des Labyrinthes stehen wir auf geweißtem Quarzmaterial und einem
weißem Kunststoffvlies in dessen Mitte sich eine schwarz glänzende „Säule“ befindet - eine 100-Meter-Rolle der Folie, auf der die gesamte Landesgartenschau
liegt.
Informationen über die Schutzfolie und das Kunstfoffvlies
(Sponsor Naue/Sealing: Geokuststofffe und Geotechnik)
Foto: G. Marquardt Spiegelung auf der Folienrolle

zentrale Labyrinthfläche (Stand 01.06.05)
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Besucherantworten auf meine Fragen: Besucher im Labyrinth
Wie fühlen Sie sich im Zentrum? Wie fühlen Sie sich außerhalb des Zentrums?
Gibt es einen Unterschied?
Ich fühle mich konzentrierter, fester, alert, Ich fühle mich freier, losgelassen, ... interessiert, ... Ich fühle mich beweglicher, entspannter,
Mein Körper wird straffer, aufgerichtet, … lebendiger, …
Das Helle zieht an, sehr ästhetischer Kontrast, ... Die Farben sind weicher, angenehmer,
“Ich möchte immer um die Säule herumgehen, natürlicher, ...
aber vielleicht hält mich das dann fest.” “Ich fühle mich geschützt.”
“Ich fühle mich gefangen.”
Das Gefühl ist ambivalent, zwiespältig, ... Ich fühle mich auf jeden Fall wohler, Ich bin am Ziel, ich fühle mich angekommen, … aufgehoben, ...
aber ich weiß nicht wie es weitergeht Ich kann losgehen, ich habe Wege, Führung,... Ich fühle mich unruhig, die Luft wird dünn, Ich werde ruhig, atme wieder tief, fühle mehr
etwas wackelig in den Beinen, etwas unsicher, Boden unter den Füßen, … wie schwebend, etwas fremd, … Es fühlt sich heimisch an, wärmer, mehr zu
Hause. “Die Wucht der Steine gibt Erdung.”
Ich stehe lieber hier, auf der weißen Fläche. Ich stehe ungern auf Erde. Das Zentrum stört mich, interessiert mich nicht.
13.06.2005
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